BIM (Building Information Modeling) ist mehr als eine 3D-Ansicht: Jedes Bauteil wird zum intelligenten Objekt mit hinterlegten Informationen. Für Bestandsbauten heisst das – ein verlässlicher „digitaler Zwilling", auf dem sich Umbau, Sanierung und Bewirtschaftung sicher planen lassen.
Was 3D-/BIM-Digitalisierung bedeutet
Während ein 2D-Plan Linien und Flächen flach darstellt, enthält ein BIM-Modell die Geometrie und die Information: Wandaufbauten, Materialien, Schichtstärken und technische Eigenschaften. So entsteht eine zentrale Datenquelle für alle Projektbeteiligten.
Vom 2D-Plan zum 3D-Modell
1. Digitalisierte 2D-Grundlage
Basis sind masshaltige CAD-Grundrisse, Ansichten und Schnitte – entweder vorhanden oder von uns aus Ihren Vorlagen digitalisiert.
2. 3D-Aufbau der Bauteile
Wände, Decken, Öffnungen und Treppen werden als parametrische Objekte modelliert – inklusive realer Höhen und Stärken.
3. Anreicherung mit Informationen
Materialien, Schichtaufbauten und Attribute werden hinterlegt, sodass das Modell auswertbar wird (BIM-ready).
4. Ausgabe & Übergabe
Lieferung als IFC, 3D-DWG/DXF oder native Datei – bereit für Ihre Fachplaner.
Konkreter Nutzen
- Kollisionsprüfung: Konflikte zwischen neuen Bauteilen und Bestand werden digital erkannt, bevor gebaut wird.
- Mengen- & Kostenermittlung: Volumina und Flächen lassen sich auf Knopfdruck auswerten – mehr Kostensicherheit bei Ausschreibungen.
- Visualisierung: Grundlage für Renderings und virtuelle Rundgänge in der Vermarktung.
- Bewirtschaftung: exakte Flächen und Bauteildaten fürs Facility Management.
Single Source of Truth
Gerade bei komplexen Altbauten mit unregelmässiger Geometrie bündelt das 3D-Modell alle Informationen an einem Ort – das senkt Fehlplanungen und Abstimmungsaufwand spürbar.
Formate
- IFC – offener BIM-Standard für den Austausch zwischen Fachplanern
- DWG/DXF (3D) – für CAD-Workflows
- Native Dateien für ArchiCAD oder Revit auf Anfrage